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„Letzte Reise" des Panzers M47 von Neunburg nach Pfreimd
Zu seiner wohl letzten Reise trat gestern ein Kampfpanzer des Typs M47 von Neunburg nach Pfreimd an. Dort wird er vor dem Stabsgebäude die Tradition des Panzerbataillons 114, das bereits 1992 aufgelöst worden war, weiter hoch halten. Als „weiteren traurigen Schritt im Rahmen der bevorstehenden Auflösung" bezeichnete der Kommandeur des Panzerartilleriebataillons 115, Oberstleutnant Thomas Wilkens den kleinen Festakt, mit dem eines der ältesten Kampffahrzeuge aus der Pfalzgraf-Johann-Kaserne verabschiedet wurde. „Immerhin hat der alte Kampfpanzer M47 nun wieder eine Heimat", hob er hervor. Dankenswerterweise hatte der Traditionsverband des Panzerbataillons 104 in Pfreimd auch die Traditionspflege für das bereits 1992 aufgelöste Neunburger Panzerbataillon 114 übernommen. Er sah daher eine besondere Verpflichtung diesem Panzer, der auch hier nur noch als Ausstellungstück gedient hatte, einen neuen Ehrenplatz vor dem Stabsgebäude der Oberpfalzkaserne zukommen zu lassen. Major Achim Poch aus Pfreimd ließ nochmals die Geschichte der „114er" Revue passieren, dessen Aufstellung am 1. September 1962 in Gärmersdorf erfolgt war. Im März 1963 kam die Verlegung dieses Verbandes nach Neunburg vorm Wald.
Verabschiedungskomitee für den Panzer M47 in der Kaserne Neunburg
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